
DAS FESTLAND IST NICHT FEST
»Wenn die Sonne schwindlig macht, machen die Schatten traurig. / Aber die Höhe macht wahrlich schwindlig, die Höhe gehört anderen, / sie ist kein Ort, an den man zurückkehrt.«
Lesung & Videos von und mit Enrique Winter (Santiago de Chile), Mittwoch, den 17.10.2014 im Pengland, Mainz. Moderation: Henning Berg und Annette Kühn.
Enrique Winters Gedichte ertasten Räume: Räume der chilenischen Geographie, Zeiträume, Klangräume; Erinnerungsräume, Wohnräume, Träume. Die Wände dieser Räume sind niemals fest, sie sind brüchig, vergänglich, beschädigt, im Auf- oder Abbau befindlich, und doch nie ganz durchlässig; nicht ohne Widerstände, und voller Musik.
»Was kann die Wand dafür, dass sie ihr Weiß sucht / wenn die Dinge beginnen, an Kontur zu verlieren / wie in der Stunde nach der Dämmerung und vor der Nacht«
Enrique Winter (Santiago de Chile, 1982). Magister in kreativem Schreiben an der New York University. Er war als Verleger der Ediciones del Temple sowie als Anwalt tätig. Autor der Lyrikbände Atar las naves (2003; Preis des Festival de Todas las Artes Víctor Jara), Rascacielos (2008; Stipendium des Consejo Nacional del Libro y la Lectura) und Guía de despacho (2010; Preis des Concurso Nacional de Poesía y Cuento Joven), versammelt in Primer movimiento, Auswahl in Código civil. Zusammen mit Gonzalo Planet hat er unter dem Namen Winter Planet das Album Agua en polvo herausgebracht (Preis des Fondo para el Fomento de la Música Nacional). Jüngst sind seine Übersetzungen von Charles Bernstein (Blanco inmóvil) und Philip Larkin (Decepciones) erschienen. Seine Gedichte und Videos umfassen mehr als hundert Publikationen in sechs Sprachen, während seine Romane noch unveröffentlicht sind.
2014 erscheint eine Auswahl seiner Gedichte bei Luxbooks (Ü.: Sarah Otter, Johanna Schwering, Léonce W. Lupette).
Liebe Handlettering-Freunde,
wir freuen uns, dass ihr mit uns schöne Buchstaben, Wörter, Sätze schreiben und illustrieren wollt!
Das Ganze findet statt im NORDHAFEN, Rheinallee 88, Gebäude 25 (im 1.OG ist das Zollamt, im 2.OG werden wir werkeln!). Hier haben wir Platz in unserer Küche (ich werde Wegweiser aushängen).
Bitte bringt eure liebsten Werkzeuge, Stifte, Papiere mit und überlegt euch vielleicht vorher, was ihr gerne schreiben oder illustrieren wollt.
Für Kaffee, Tee und Kuchen ist gesorgt!
Bis bald also!
Grüße von Carmen & Frau Annika

Wenn Zebras ihre Streifen verlieren und das Arbeitsamt überfallen wird, dann ist Kurzfilmzeit angesagt:
Wir präsentieren an diesem Abend ein Programm, das zeigt, wie vielfältig, unterhaltsam, spannend, lustig und schräg Kurzfilme sein können. Mit dabei sind Preisträger zahlreicher Festivals, u.A. der Goldene Leopard für den besten Kurzfilm in Locarno, der Publikumspreis beim Filmfest Emden, der Gewinner des Satirischen Kurzfilmtags Rüsselsheim und weitere Höhepunkte.
Zusammengestellt wurde das Programm vom Open-Air Filmfest Weiterstadt und voraussichtlich wird auch der eine oder andere Filmemacher anwesend sein.
Eintritt: 3€
www.evakuieren.de – so lautet zwischen dem 12. September und 5. Oktober die neue Adresse des Mousonturms. Nur diese Webseite schafft den Zugang zum Projekt EVAKUIEREN. Zum Auftakt dieses Ersten Flucht- und Rettungsplans für die Rhein-Main-Region laden wir zur gemeinsamen Evakuierung des Künstlerhauses Mousonturm am 12.09. um 19 Uhr in die Waldschmidtstraße ein. Bei dieser Gelegenheit werden unter anderem der Schöpfer und künstlerische Leiter des Projekts, Akira Takayama, der Bürgermeister der aus der Fukushima-Sperrzone evakuierten Stadt Futaba, Katsutaka Idogawa, der Theaterwissenschaftler und Postdramatikpapst Hans-Thies Lehmann und viele weitere beteiligte Künstler in letzten Ansprachen und Übungen innerhalb der vertrauten vier Mousonturmwände in das Projekt einführen. Anschließend wird gemeinsam zu einigen Evakuierungs-Stationen in Stadt und Region aufgebrochen.
http://www.op-online.de/nachrichten/kultur/eine-region-wird-evakuiert-3637771.html
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Evacuate Frankfurt is the First Escape and Rescue Plan for the Rhine-Main Region. Conceived by Japanese theatre maker and urban intervention artist Akira Takayama and implemented together with numerous other international artistic collaborators, the project reveals unfamiliar spots in the urban territory of the Rhine-Main region and lends new meaning to the term evacuation from 12 September through October 5. Via a simple and short questionnaire on the website www.evakuieren.de, visitors can ascertain their own personal degree of everyday frustration and urban fatigue in order to subsequently print out a customized escape route or download it to their smartphone. The website also offers an overview of the more than 30 commuter and streetcar stations involved in the project and provides practical information, such as opening hours and any possible additional expenses. In most cases however, the only thing needed is a valid RMV ticket. The interactive platform blog.evakuieren.de gives daily updates on events and a chance to comment on the project. Evacuate Frankfurt begins on 12 September at 7 pm with a special event at Mousonturm featuring its mastermind Akira Takayama, Katsutaka Idogawa – mayor of the town Futaba near Fukushima, post-dramatist Hans-Thies Lehmann and many of the other participating artists.

++ TIMETABLE ++
21:00-21:30 Dynarchy
21:50-22:30 Walls & Birds
22:50-23:30 Mekka
++ MEKKA ++
Mekka ist ein Ziel, ein Traum, die Romantik und ein Ort, der das bietet, was jemand für sich erwartet. Es steht für alles und für nichts.
Vier Menschen haben sich über Ländergrenzen hinweg zusammen gefunden um neues zu schaffen. Sänger Levi wächst in Connecticut auf und findet in seiner Jugend über Hamburg und Frankfurt den Weg an die hessische Bergstraße. Dort lernt er irgendwann einen Typ namens Jan kennen. Die Beiden bauen über das gemeinsame Interesse für unterschiedlichste Musik schnell eine besondere Bindung auf und fangen kurze Zeit später an zusammen Musik zu machen. Ihre gemeinsame Leidenschaft zieht die jungen Männer fürs Studium in die badische Provinz, genauer nach Karlsruhe. Dort stößt Leo zu ihnen, der ihr Gemisch aus Gitarre, Schlagzeug, Beats, Synthies und Gesang, am Bass vervollständigt.. Auf der Suche nach Utopie, zieht es die drei Jungs schließlich aus dem Süden in die Hauptstadt Berlin. Dort findet auch das letzte Bandenmitglied Beste von ihren türkischen Wurzeln, über Halk Ozanlari zu Mekka.
Live sind die Vier Wiederholungen Leid. Deswegen zerschlagen sie nun ihre poppigen Indie-Wurzeln und setzen sie neu zusammen zu einer Art avantgardistisch-halluzinogenem Synth-Gitarren-Electrokraut-Noir-Traum. Wichtig sind ihnen dabei unmittelbare Emotionen, improvisatorische Elemente und die Suche nach neuen Klängen ohne aber dabei Altbekanntes aus dem Auge zu verlieren.
Auf diesem Weg will Mekka jedes Konzert zu einem einzigartigen Ereignis für alle Beteiligten machen.
Anfang des Jahres veröffentlichten sie bereits ihre erste Single “Glück” auf dem Neuköllner Label BeatBude, gingen im März drei Wochen auf Deutschland-Tour und verbrachten den Sommer im Proberaum, um eine erste EP zu produzieren. Ihre musikalische Entwicklung führt sie seitdem weiter in neue Tiefen jenseits der Pop-norm, versucht dabei aber immernoch in ihrem Rahmen eingängig und wohlstrukturiert zu bleiben. Synthesizer und hypnotische Drums reißen den gewillten Zuhörer dabei mit in die verträumten Klangwelten dieser vier Musiker, an einen Ort der sonst nur schwer zu erreichen ist.
www.soundcloud.com/megamekka
www.facebook.com/megamekka
++ WALLS & BIRDS ++
Walls & Birds hüllen sich sowohl in den sozialen Netzwerken, wie auch auf ihrer Homepage in Schweigen, wenn es darum geht, sie näher kennenlernen zu dürfen. Auf Facebook stellen sie lediglich klar, worum es nicht geht.
Es besteht kein Zusammenhang zur Band The Growlers oder zu MGMT. Glauben wir den weiteren Informationen stehen dahinter Leo, Tille und An Astronaut. Und dennoch: Hören wir sie zum ersten Mal besteht sehr wohl ein Zusammehang zur Band The Growlers oder MGMT. Sie klingen nicht nach Karlsruhe, sondern eher nach Kalifornien. Also nach smoothen Gitarren und entspannten Beats, die wir eher aus dem sonnigen Bundesstaat der USA kennen.
Walls & Birds konnten bisher zwei Veröffentlichungen ihr Eigen nennen, eine selbstbetitelte EP und mit “Atlantic Bar” einen fünftiteligen Langspieler. Es ist unheimlich erstaunlich, wie Walls & Birds absolut nicht nach einer lokalen Band klingen – eher nach Surfbrett, salziger Meeresluft und danach, wie es sich anfühlt, wenn sich der Sand vom Strand in allen möglichen Kleidungsstücken verteilt. Mit diesem Wissen könnten wir die Vermutung anstellen, dass sie mit ihren Songs wie “Nothing At All” oder “Annie” eine Sehnsucht kreieren wollen.
http://soundcloud.com/wallsandbirds
http://www.facebook.com/wallsandbirds
++ DYNARCHY ++
Manchmal macht es click und auf einmal passt alles zusammen. So war es bei den beiden Mainzer Singer-Songwritern Djitó und Nadjana, als sie sich Anfang des Jahres verbündeten, um DYNARCHY zu gründen. Auf der Suche nach neuen musikalischen Sphären und mit jeder Menge Liebe zum Detail entsteht gerade ihr Debut-Album, bei dem sich elektronische, sowie handgemachte Klänge vereinen.
Peter Pan – frei nach J.M. Barrie
Theaterkollektiv || \\wishmob// || zeigt: Peter Pan – frei nach J.M. Barrie, ein Stück für kleine und große Kinder. Aufführung ist am Sonntag, 24. August 2014, um 15 Uhr im Peng in Mainz. Infos unter: www.wishmobtheater.de
Die zweite rechts und dann geradeaus bis morgen: da liegt das Nimmerland – der Ort, wo Erfundenes sofort wirklich und niemand erwachsen wird. Hier leben stilvolle Piraten, friedliche Hippie-Indianer(innen), seltene Nixen, verlorene Jungs und tanzende Krokodile – und Peter Pan macht die Regeln. Nur eine Mutter fehlt. Deswegen holt Peter Pan Wendy ins Nimmerland, die eigentlich auch nur ein kleines Mädchen ist, aber weiß wie man eine Mutter spielen kann.
Das Theaterkollektiv || \\wishmob// || präsentiert eine anarchische, freie Bearbeitung des klassischen „Peter Pan“- Stoffs nach J.M. Barrie mit viel Musik, Ironie und frischem Kuchen.
Präsentiert von Thomas D. Trummer
Mittwoch, 27. August 2014, 19 Uhr
Sofia Hultén ist Bildhauerin. In der Videoarbeit der in Berlin lebenden Schwedin werden deshalb Bezüge zu Raum und Körper fassbar. In “Grey Area” versteckt sich die Künstlerin in einem Büro. Sie verschwindet hinter der Jalousie, klettert auf Schränke, verbirgt sich hinter Teppichen oder unter Müllsäcken. Hultén verweist mit ihrer Performance nicht nur auf die Grundlagen skulpturaler Darstellung, sondern auch auf stille Verweigerung- und Verbergungsstaktiken im Arbeitsleben. Am Ende jedes Versuchs verwandelt sie sich in ein unbewegliches Objekt. Als unsichtbare Protagonistin wird sie zum festen Bestand und Mobilar.
Alice im Wunderland – frei nach Lewis Carroll
Mit dem Fahrstuhl kommt Alice ins Wunderland. Dort, tief unter der Erde verborgen, existiert eine Welt mit ganz eigenen Regeln. Skurrile Gestalten, sprechende Tiere, eine grausame Königin und ein total durchgedrehter Hutmacher bevölkern dieses geheimnisvolle Land, in dem alles auf dem Kopf zu stehen scheint und Sprichwörter noch wörtlich genommen werden. Mutig macht sich Alice auf den Weg, die wundervoll fantastische, aber auch kriegerische Welt zu entdecken und muss sich dabei immer wieder gegen ihre eigene Fantasie behaupten. Was im normalen Gesellschaftssystem nur selten geduldet wird, wird hier möglich: dass sich ein Kind einer autoritären Königin entgegenstellt, dass Kinder das letzte Wort behalten und mit großem Scharfsinn die leeren Floskeln der Erwachsenen entlarven. Im Wunderland spiegelt sich die „normale“, von Erwachsenen dominierte Welt voller Gewalt und Krieg und wird von Alice ad absurdum geführt. Krieg wird hier zum inhaltsleeren Kartenspiel und Gewalt in der Willkürlichkeit der eigentlich machtlosen Herzkönigin konterkariert, denn einen Katzenkopf ohne dazugehörigen Körper kann man nicht köpfen lassen.
Und die Moral von der Geschicht‘? – Die gibt es nicht!
Am Sonntag, den 24. August 2014, um 15 Uhr im Peng in Mainz spielt das Theaterkollektiv ||\\wishmob//|| „Alice im Wunderland“ frei nach Lewis Carroll mit viel Musik für schlaue Kinder und unvernünftige Erwachsene. Freier Eintritt! Infos unter www.wishmobtheater.de
IN HOPE
Ob Zigarettenautomaten aufknacken, im Zirkus arbeiten oder Langeweile haben – zu zweit ist alles aufregender.
Zu zweit sind auch In Hope, die mit “Blonde” nun die erste Single aus ihrem Akustik-Album “Time Machines” veröffentlichen. Mit dem Liebeslied lösen sie sich vom Herzschmerz, der sich noch 2013 durch das Album “Hearts & Colors” zog. Ein simpler Song: Nur mit Gitarre, Gesang, Geige und Bass, beschreiben sie das aufregende Gefühl gemeinsam langweilig zu sein. Vielleicht ist das schon ein bisschen naiv, aber so ist es halt, wenn man verliebt ist. Und hoffentlich ändert sich das erst einmal nicht. Genau daran knüpft das Video an: Eine von Leichtigkeit lebende Umsetzung im Wes Anderson-Stil von Regisseur Tahar Jaber, mit dem In Hope schon 2013 mit „Where Is Your God Now?“ den Clipaward in Mannheim gewann, und in diversen Filmfestivals (u.a. in den USA) gespielt wurde.
http://www.facebook.com/InHopeMusic
SPLIT
Auch 2014 legen Faby (22, Gesang, Bass), Wanka (22, Gitarre, Gesang), Cedric (24, Gitarre) und Krelin (22, Drums) von ihrem Heimathafen Eislingen/Fils ab.
Mit an Bord: Ihr neues Studioalbum „STAY GOLD“. In Zusammenarbeit mit Produzent Matthias Fischer (SWR) und Jonathan Walter, der sich auch für Hits wie „Fieber“ von Christina Stürmer verantwortlich zeigt, wurde in den letzten 2 Jahren eine Schatzkiste aus Pop/Rock geschmiedet und mit Indie Einflüssen sowie Elektro-Elementen veredelt. Dieser Kompass aus Gold wird SPLIT auch künftig den richtigen Kurs weisen.
Mit „Dance Beyond The Stars“ veröffentlichen Split am 14.02.2014 die zweite Single aus ihrem aktuellen Album „Stay Gold“. Dabei zeigen sich Split von ihrer lyrischen und pittoresken Seite. Die moderne Pop/Rock Ballade berührt mit authentischen Piano- Klängen, treibendem Schlagzeug und ehrlichen A-Gitarren. Gleichzeit baut der emotionalem Gesang eine ungemeine Dynamik auf. Im Zentrum stehen metaphorische Textpassagen, die unvermeidbare Bilder in den Kopf des Zuhörers malen und ihn vom tiefsten Meeresgrund in fernere Galaxien führen. Manchmal ist das Ferne doch so nah.

Das Mainzer Gründer Treffen lädt ein zum ersten und sicherlich nicht letzten Mainzer Gründergrillen.
Beim Gründergrillen werden nicht nur Würstchen gegrillt, sondern auch eure Ideen.
Wer Lust hat kann seine Idee in 3 Minuten vorstellen und danach hat das Publikum die Chance euch mit kritischen Fragen aber oft auch hilfreichen Tipps zu unterstützen.
Das Gründergrillen ist also super geeignet um seine Idee bekannt zu machen, Feedback zu bekommen und nette Leute kennen zu lernen.
Bitte meldet euch auf Facebook an oder schreibt hier einen Kommentar, damit wir wissen wieviel Grillgut wir benötigen.
https://www.facebook.com/events/335217966628228/?fref=ts
Wer Pitchen will, kann sich hier anmelden: http://2tu.be/ggmzpitch
Ablauf:
18 Uhr Netzwerken & Wurst grillen
19 Uhr Gründergrillen