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KOMMENDE VERANSTALTUNGEN IM RHEIN-MAIN-GEBIET

Das erste Mainzer Impro-Theater Festival

17. Mai 2012 – 19. Mai 2012

Das erste Mainzer Improvisationstheater Festival 2012

Im Mai ist es endlich soweit. Musenkuss veranstaltet das erste Impro Festival in Mainz.

An drei Abenden machen Spieler aus Mainz und Umgebung den Theaterraum P1 im Philosophicum auf dem Unicampus zum kreativen Zentrum improvisierten Theaters.

Programm:

Donnerstag 17.05.2012
- 20h Open Stage
- 22h Kurzfristig Eingesprungen vs. Square

Freitag 18.05.2012
- 20h Musenkuss vs. Die Schlaraffen

Samsag 19.05.2012
- 20h Impro-Olymp – Mainz sucht den besten Spieler

Ort:
Philosophicum P1, Jakob-Welder-Weg 18, Unicampus Mainz

Tickets:
Abendkasse: 7,-/5,- ermäßigt
Vorverkauf: 3-Tages-Festival-Ticket plus kleines Geschenk: 14.-/10,- ermäßigt


JÄGER UND SAMMLER — Collagenausstellung

17. Mai 2012 – 19. Mai 2012

Jagd auf Inspiration machen – das können alle Begierigen am Donnerstag, den 17. Mai  und Freitag, den 18.Mai auf der Collagenausstellung im Atelier Zukunft, Bingerstraße 22. Der Eintritt ist frei.
Zwei- und dreidimensionale Collagen in verschiedenen Techniken und Stilen gibt es an beiden Tagen ab 14 Uhr zu entdecken.

Am Donnerstag ab 19 Uhr lädt eine „Bring Your Own Beamer“–Installation ein, (selbstgemachte) Kurzfilme und Clips mitzubringen, die an die Wand collagiert werden. Eigene Laptops und Beamer dürfen da nicht fehlen, ein paar stellen aber auch die Veranstalter.
Parallel dazu steigt „Bring your own Wiener“, ein Grillabend zu dem alle hungrigen Jäger ihr Fleisch und gesammeltes Grillgemüse mitbringen können.
Futuristisch-antik-elektronisch-manuelle Töne klingen am Freitagabend des 18. Mai. Ab 21.30 Uhr heizen die wunderbaren „Fnessnej“ aus Darmstadt die Stimmung auf. Sie bespielen Schlag- und Saiteninstrumente, antike Computergeräte und Keyboards – bis spät in die Nacht.

Weitere Infos zu „Bring your own Beamer“ und zur Band unter: http://www.byobworldwide.com/ und http://fnessnej.de/

 

Donnerstag, 17.5.
ab 14.00: Collagenausstellung
ab 19.00: „Bring Your Own Beamer“–Installation
„Bring Your Own Wiener“–Grillabend

Freitag, 18.5
ab 14.00: Collagenausstellung
ab 21.30: FNESSNEJ (Darmstadt)
danach DJ Nil Zo und DJ Robothko


Kritische Buchmesse

2. Juni 2012 – 3. Juni 2012

Das Programm der Buchmesse:

SAMSTAG, 02. JUNI 2012
12 Uhr Buchvorstellung: „Georg Lukacs u.a. Verdinglichung, Marxismus, Geschichte.“ Markus Bitterolf
Das einflußreichste Werk von Georg Lukács (1885-1971) ist die Aufsatzsammlung Geschichte und Klassenbewußtsein, ein Grundlagentext des westlichen Marxismus und der kritischen Theorie. 1923 erschienen, sorgte sie sofort für hitzige Kontroversen und brachte Lukács viel Kritik ein: dem sozialistischen Lager war sie zu marxistisch, den Leninisten nicht linientreu genug.
Schon früh distanzierte sich Lukács von diesen Schriften, sowohl unter dem Eindruck ihrer immanenten theoretischen Widersprüche, als auch durch seine eigene Entwicklung zum stalinistischen Kader. An ihrer Wirkung änderte dies allerdings nichts.
Der Band enthält Lukács‘ Aufsätze “Was ist orthodoxer Marxismus?” und “Die Verdinglichung und das Bewußtsein des Proletariats” aus Geschichte und Klassenbewußtsein (mit den Seitenzahlen der Werkausgabe). Darum kreisen die Diskussionsbeiträge.

14 Uhr Lesung: “Leben oder Staudamm“ Ulrike Bürger, Shankar Narayanan
Mehr als 80 Millionen Menschen sind in den letzten fünf Jahrzehnten weltweit durch den Bau großer Staudämme zwangsumgesiedelt worden. Für die indigenen Bevölkerungen sind die Folgen besonders verheerend. Sie werden von ihrem Land vertrieben und ihre traditionelle Lebensweise wird zerstört. Sie müssen dafür kämpfen, völlig unzureichende Landkompensationen oder Entschädigungen zu erhalten. Häufig landen sie in den Slums der Großstädte. Der Widerstand gegen Staudämme braucht unsere Solidarität, denn die Planungen für weitere industrielle Großprojekte im Namen einer fragwürdigen Entwicklungsideologie sind ungebrochen. Am Beispiel der Bewegung zur Rettung der Narmada (NBA), einer der wichtigsten ökologischen Widerstandsbewegungen der letzten Jahrzehnte in Indien, zeigt das Buch, wie der globale Kapitalismus Kämpfe um das Wasser, die Energiegewinnung und industrielle Großmachtambitionen verursacht. Der Widerstand der Menschen an der Narmada gegen die brutalen und manipulativen Repressionsstrategien von Staat und Konzernen ist ein Beispiel für den notwendigen Versuch, die Vielfältigkeit von Lebensweisen gegenüber der sich ausbreitenden Monokultur der Industriegesellschaft zu bewahren.

16 Uhr Vortrag: Frauenfrage in der radikalen Linken. Andrea Trumann
Dass Frauen selbst in linken Gruppen nicht gleichberechtigt sind, ist immer wieder Anlass für Ärger und Auseinandersetzungen auf Plena, sorgt in schöner Regelmäßigkeit für Sexismus-Debatten und führt auch immer wieder zu Spaltungen. Hin und wieder fragen sich die Gruppen auch, warum der Männeranteil bei ihnen so viel größer ist. Die Liste mit Vorwürfen ist lang: Gruppen und Veranstaltungen werden von Männern dominiert. Als anerkannte politische Arbeit zählen nur männliche Tätigkeiten, wie das Schreiben theoretischer Texte oder die Organisation einer militanten Antifa-Demo. Immer wieder kommt es sogar zum Vorwurf des sexuellen Missbrauchs oder der Vergewaltigung. Doch nicht nur in der Praxis, sondern auch in den Theorien der radikalen Linken wird das Geschlechterverhältnis oft ausgeblendet oder erscheint nur als Nebenwiderspruch. Auf der Veranstaltung soll zum einen gezeigt werden auf welchen Ebenen Frauen ausgegrenzt werden, aber auch auf welche Probleme die feministischen Gegenstrategien stoßen und warum der Begriff des Sexismus für eine Kritik am Geschlechterverhältnis nur bedingt tauglich ist.

18 Uhr Lesung: „ Kaltland“ Manja Präkels, Markus Liske, Karsten Krampitz
Die massiven Angriffe auf die Asylbewerberheime in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen, haben sich als Horrorszenarien eines neuen Rassismus nach der Wende in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt. Die Bilder von jubelnden Menschenmassen vor brennenden Häusern, untätigen Polizist_innen und Würstchenbuden für die Zuschauenden gingen um die Welt. Umso bemerkenswerter ist es, dass in den zahllosen Wende-Romanen, die seither erschienen sind, weder die Opfer eine Stimme erhalten noch die Täter_innen eine Rolle spielen. Und schon gar nicht wird die Frage nach den Folgen gestellt.
20 Jahre danach füllt »Kaltland« diese Leerstelle mit Erzählungen und autobiografischen Geschichten.

ab 21 Uhr Soli-Party im Haus Mainusch mit Dj Skaot

SONNTAG, 03. JUNI 2012
12 Uhr Lesung: „ Antifa.“ Mirja Keller, Moritz Krawinkel, Lena Kögler, Jan Schlemmermeyer
In dem Buch, «Antifa – Geschichte und Organisierung», verfolgen die Autor_innen die Vorläufer, Theorien und Praktiken der linksradikalen Antifaschist_innen und erläutern konkret die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der gegenwärtigen Ausprägungen, wie Antideutsche, Antinationale oder Bewegungslinke.
Den Leser_innen bietet sich mit diesem Buch die Möglichkeit, Erkenntnisse über bereits erarbeitete und verworfene Theorien sowie Erfolge und Niederlagen der Praxis zu sammeln, was gerade für die moderne, sich im stetigen Wandel befindliche, radikale Antifa von großer Bedeutung ist.
Das Buch hilft dabei, Wissen um die eigene Geschichte zu erlangen, damit das Rad nicht immer neu erfunden werden muss. Stattdessen können die Leser_innen die Entwicklung einer gesellschaftlich wirksamen, emanzipatorischen Bewegung vorantreiben.

14 Uhr Lesung: „ Zuflucht in einem fremden Land“ Sonja Wegner
Exil in Uruguay 1933-1945. Vortrag und Lesung zum Thema Flüchtlingspolitik in den 1930er Jahren und die Lehren für die heutige Zeit.
Uruguay, das kleinste Land Südamerikas (damalige Bevölkerung etwa 2,2 Mio.) hat in der Zeit von 1933-1943 etwa 10.000 deutschsprachige, überwiegend jüdische Flüchtlinge
aufgenommen, die größtenteils in der Hauptstadt Montevideo geblieben sind. Wie ist das Land damit umgegangen und welche klaren Lehren können wir daraus heute noch ziehen?

16 Uhr Lesung: „Im Namen des Flummiballs“ Christof Neubauer
Skurrile, ätzende, widerliche, menschenverachtende – kurz: Ganz normale Geschichten aus dem Gerichtsalltag.
Das Büchlein zeigt anhand etlicher kurzer Anekdoten, wie rücksichtslos Justiz bei der Abstrafung und Disziplinierung von Menschen vorgeht. Dabei gerät der Strafwahn mitunter deutlich ins Lächerliche, wird aber mit der arroganten Pose von Robe und Uniform durchgesetzt.

18 Uhr Buchpräsentation: „Antiziganistische Zustände 2.0“ Agnes Krol, Benedikt Wolf
Kritische Positionen gegen gewaltvolle Verhältnisse.
Historisch und bis heute haben antiziganistische Diskriminierungs- und Verfolgungsmaßnahmen, kulminierend in der nationalsozialistischen Massenvernichtung, zumeist verheerende Auswirkungen auf als ›Zigeuner‹ stigmatisierte Menschen gehabt. Ideologisch spielen antiziganistische Muster eine zentrale Rolle ebenso in völkischer Ideologie wie in bürgerlicher Identitätsbildung. Eine Kritik des Antiziganismus muss somit als notwendiger Bestandteil einer emanzipatorischen Gesellschaftskritik angesehen werden.
Aus einer Perspektive der Kritik an der Mehrheitsgesellschaft versucht dieser Band bisherige Debatten fortzusetzen und dabei eine Verknüpfung von theoretischer Begriffsbildung, historischer Darstellung und empirischer Analyse zu leisten. Die Breite der Beiträge soll dabei als Stärke verstanden werden, die es ermöglicht, die Kritik des Antiziganismus zu schärfen und Ansatzpunkte für eine Intervention aufzuzeigen.

Mehr Informationen


Poetenabend mit Dagmar Schönleber

15. Juni 2012 20:00 – 15. Juni 2012 23:00

10. Poetenabend der Veranstaltungsreihe PoetenSchmaus
GAST: Dagmar Schönleber
15.06.2012, Dorett Bar, Einlass: 19.30 Uhr, LOS GEHT’S: 20 Uhr

Der letzte Poetenabend vor der Sommerpause!

Das aktuelle Solo-Programm “Schöner leben”:

Zum Aufräumen kommt ein Fernsehteam in die Wohnung, der Hund wird vom Profi erzogen, und die Frau getauscht, wenn sie im Kochduell verliert. Große Bereiche unseres Lebens konnten wir erfolgreich outsourcen, aber wenn es ans Eingemachte geht, müssen wir immer noch selber ran. Oder? Nein. Zum Glück gibt es Dagmar Schönleber, die Frau, die sich an die ganz großen Themen wagt, an dem der Einzelne oft scheitert: Kann man einen Cluburlaub überleben? Funktioniert die U-Bahn als Wellnessoase? Wie viel Superstar steckt in mir? Ein bunter Abend mit stimmigen Texten, gestimmter Gitarre und der beruhigenden Einsicht: Ein schönes Leben kann man sich bei Frau Schönleber anlachen, den Rest sollen andere übernehmen. Die Frage, ob es denn nun Slam-Comedy oder Stand Up-Poetry ist, was Dagmar Schönleber zum Besten gibt, sollte man sich gar nicht erst stellen: in erster Linie erzählt sie wundervolle Geschichten, in denen sie ihren Eindrücken und Gedanken über all die abnormalen Alltäglichkeiten des Großstadtlebens konkreten Ausdruck verleiht – und das mit einem ziemlich treffsicheren Gespür für absurde Details.

Zur Person:

Die Rock ‘n’ Readerin Dagmar Schönleber ist Autorin, Poetry Slammerin, Kabarettistin, Anti-Gewalt- und Deeskalationstrainerin, eine deutsche Comedy-Darstellerin (Auftritte in Stratmann’s, Mitternachtsspitzen, Nightwash, Quatsch Comedy Club).

Wenn sie sich nicht gerade auf Kabarett- und Lesebühnen herumtreibt oder Geschichten schreibt, arbeitet die Schönleber nebenbei zum Ausgleich als Anti-Gewalt- und Deeskalationstrainerin, leitet theaterpädagogische Workshops oder schreibt Theaterstücke für das präventive Kölner Kinder- und Jugend- Tourneetheater Comic-On!.

Pressestimmen:

“Dagmar Schönleber vermag mit Ihrer gelungenen Mischung aus Lesung und Comedy absolut zu überzeugen!”
Neue Westfälische

“Schönlebers Alltagssatiren zielen nicht auf Comedy-Klamauk, sondern beruhen auf fantastischer Beobachtung und feinem Sprachgespür.” Hamburger Abendblatt

Badische Zeitung
“Viel, viel Beifall für außergewöhnliches Kabarett der leisen und doch fesselnden Töne.”

NRZ
“Kabarettistische Punktlandung!!!”

Allgemeine Zeitung Mainz
“Schönleber kommt ohne die typischen Frauenthemen Männer und Schönheit aus!”
“Das Publikum ist begeistert und klatscht doppelt laut…”

 

Fragen und Reservierungen an –> poetenschmaus.mainz@googlemail.com

Weitere Informationen: PoetenSchmaus Webseite


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