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KOMMENDE VERANSTALTUNGEN IM RHEIN-MAIN-GEBIET

DUO STIEHLER/LUCACIU feat. RYO liest

28. April 2012

DUO STIEHLER/LUCACIU

feat.

RYO liest

„Duo trifft Freunde“ Tour 2012

Roboter, musizierende Raumschiffe und andere Geschichten in Wohnzimmer- Atmosphäre
Sascha Stiehler (Klavier) und Antonio Lucaciu (Saxofon) gehen in diesem Frühling auf Deutschlandtour – organisiert von Fans via Facebook.

WO:  HessischeStaatsGalerie / Wiesbaden

Anfang Januar 2012 überkam Sascha und Antonio wieder die große Lust mit ihrer Musik auf Tour zu gehen. Eigentlich schon viel zu spät – schließlich sollte die Tour im April starten. Beide wollten keine großen Orte, sondern intime, gemütliche Clubs, wo man die Zuhörer ganz persönlich erreichen kann – eine Wohnzimmer-Atmosphäre. Auf Facebook starteten sie einen Aufruf: wer Lust hat, kann das DUO zu sich, in seine Stadt einladen. Bedingung: ein Konzertort sollte organisiert werden, in dem ein kleiner Haufen Musikliebhaber zusammen kommt, um sich von der Musik des Duos verwöhnen zu lassen. Innerhalb kürzester Zeit meldeten sich zahlreiche Freunde, Musiker und Fans aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands und stellten eine Tour von über 25 Konzerten auf die Beine.

Saschas und Antonios Musik ist wie für solch eine vertraute und private Atmosphäre geschaffen. Die zwei Jungs erzählen Geschichten und verwenden dafür ihre eigene, witzige, ironische und sentimentale Sprache. Da ist z.B. die Komposition „Roboterklaus“, die eine Geschichte eines sehr freundlichen Roboters aus dem Standardtanzkurs erzählt. „Klaus“ versucht mit seiner Freundin zu tanzen, was ihm aber durch sein voran geschrittenes Alter nicht ohne Tritte auf die weiblichen Füße gelingt. „Das ‘Märchen von der Wolke’ wiederum vertont ein Gedicht von einem sehr engen Freund des Duos – Rainer Maria Rilke“, sagt Sascha Stiehler, dessen Tasteninstrument er „Raumschiff 42“ taufte. Neben diesen humorvollen Geschichten ist die Natur- und Heimatverbundenheit ein wichtiger Schwerpunkt in ihrer Musik.

Beide Mitte-Zwanzigjährigen Vogtländer kennen sich schon aus der Sandkiste und musizieren seit den jugendlichen Anfangstönen miteinander. Sie kommen aus einem klassisch musikalisch geprägten Elternhaus und studierten Jazz in Leipzig. Inzwischen ist Antonio regelmäßiger Duopartner des Erfurter Songwriters Clueso, Sascha spielte 2011 in der Band von Norman Sinn als Support der Herbert Grönemeyer Tour.

„Wir sind von unterschiedlichsten Genres geprägt – so nehmen wir uns aus der Klassik das Wissen, aus dem Jazz die Lebendigkeit und aus dem Pop den Sound“, sagt Antonio. Neben ihrer musikalischen Begabung verfolgen beide eine gemeinsame Vision: jungen Künstlern Bedingungen und Voraussetzungen zu schaffen, in denen sie sich entfalten können. So initiierten sie in Leipzig den Liveclub Telegraph, gründeten das Musiklabel Egolaut und sind Künstlerische Leiter des Greizer Jazzwerks.

info:

www.stiehler-lucaciu.de

www.ryotakeda.de

www.zughafen.de


3 Jahre CAPITOL&PALATIN

27. April 2012 20:00 – 27. April 2012 23:55

Wie bereits bei den vergangenen Jubiläen laden wir zu freiem Eintritt und zwei besonderen Filmen in unser geliebtes CAPITOL. Dieses Jahr widmen wir uns dem Gangster als Mythos und Motiv des Kinos.
Oft wurde das Kino als Verwandter des Traumes betrachtet, schließlich erlebt man (ob nun am Tag in Gedanken oder des Nachts im Schlaf) beim Träumen eine visuelle Narration, ganz wie beim Film.  Der „Gangster“ verbindet beide Formen, denn wer bitteschön hat noch nicht davon geträumt, einer zu sein und wieviele Filme haben diesen Wunsch genährt?
Unsere Beispiele umgeben den Kriminellen zudem mit dem Potential des Übersinnlichen, also eigentlich der logischen Konsequenz aus dem per se irrealen Traum, einen Gangster zu verkörpern.  Eine weitere Parallele der von uns präsentierten Exemplare liegt in ihrer Gefangenschaft: Beide vollziehen ihre Straftaten, obwohl oder gerade weil sie weggesperrt wurden.
Die Rede ist von Fritz Langs legendärem „Das Testament des Dr.  Mabuse“ und Jacques Audiards „Ein Prophet“. Letzterer ist relativ jung (2010), ging in diesem Land jedoch sträflicherweise etwas unter, obwohl es sich (und wir stehen mit dieser Aussage beileibe nicht alleine da) um eines der essentiellsten Kinoerlebnisse der letzten Jahre handelt.
Als Dankeschön an unser Publikum verschenken wir beim Jubiläum traditionsgemäß Plakate und halten den Eintritt frei, jedoch würden wir zu einem freiwilligen Unkostenbeitrag respektvoll den Kopf nicken und mit heiserer Stimme beipflichten: „Eine Hand wäscht die andere…“

CAPITOL
Freitag, 27. April
Beginn: 20.00 Uhr
3 Jahre CAPITOL&PALATIN
Eintritt FREI!



Spring Opening

21. April 2012 19:00 – 22. April 2012 18:00


LUMINALE 2012 ZITADELLE MAINZ

15. April 2012 – 21. April 2012

SONNTAG 15.4.2012
ERÖFFNUNG
um 21 Uhr Eröffnung durch Kulturdezernentin Marianne Grosse
um 22 Uhr whiteScreens | audiovisual live performance, ca 45 Min. Audio: Fischer&Kleber + Visuals: dieBlase
geöffnet bis 0 Uhr

MONTAG 16.4.2012
geöffnet von 20 – 0 Uhr

DIENSTAG 17.4.2012
geöffnet von 20 – 0 Uhr

MITTWOCH 18.4.2012
19 Uhr öffentliche historische + künstlerische Führung mit der Initiative Zitadelle Mainz e.V. gemeinsam mit TIP TOP EXPRESS Unkostenbeitrag 5,- € pro Person, keine Anmeldung erforderlich geöffnet von 20 – 0 Uhr

DONNERSTAG 19.4.2012
geöffnet von 20 – 0 Uhr

FREITAG 20.4.2012 FINNISSAGE
geöffnet von 20 – 0 Uhr
Finnissage-Party ab 23 Uhr
mit Visuals von kraftma & kusskuss

Das komplette Luminale-Veranstaltungsprogramm findet man auf Luminapolis.de

Die Luminale – Biennale der Lichtkultur – ist ein internationales Lichtkunst-Festival, das alle zwei Jahre in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet stattfindet. Sie ist die Plattform für Ideen und Innovationen zum Thema Licht, Verwendung neuer Technologien und Materialien und zur Verbesserung der Lebensqualität in unserem urbanen Umfeld.

Als Zusammenschluss freier Gestalter holt die Gestaltungskooperative TIP TOP EXPRESS in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Landeshauptstadt Mainz das Festival in diesem Jahr auf die Mainzer Zitadelle. Außen und Innen wird es verschiedene Lichtobjekte und -installationen geben. Jedes Projekt setzt sich mit einem anderen Aspekt von Licht auseinander. Jedes Projekt setzt sich mit unterschiedlichen Aspekten von Licht auseinander. Mal sehr philosophisch, mal mit direktem Interesse an dessen praktischer Wirkung auf eine Stadtgesellschaft.


Release: “Am Leben sein” von Peter Frömmig

14. April 2012

Am Samstag, den 14. April 2012 released der gONZo Verlag den neuen Lyrikband “Am Leben sein” von Peter Frömmig. Der Autor wird aus seinem Buch lesen.

Release: Peter Frömmig | Am Leben sein – Gedichte & Collagen | Samstag, 14. April 2012 | Beginn: 19.00 Uhr | Eintritt: 3,- € | Antiquariat am Ballplatz | Ballplatz 5b


Peter Frömmig…
…wurde 1946 in Eilenburg bei Leipzig geboren. Wuchs in Speyer auf, absolvierte eine Feinmechanikerlehre. Nach Fabrikarbeit und Montage ging er 1965 nach Köln. Fand dort zu Literatur, Kunst, Theater und eine Anstellung als Zeichner bei der Bundespost. Folgte 1968 der Einladung zu einer Theaterwerkstatt in Salzburg, wo ein Stück von ihm aufgeführt wurde. Blieb da bis 1975 als Mitarbeiter des Österreichischen Rundfunks, Abteilung Literatur und Hörspiel, besuchte die Internationale Sommerakademie. Übersiedelte in die USA, wo er sechs Jahre blieb, zur bildenden Kunst wechselte, an der Westküste Ausstellungen hatte. Jobte zeitweilig für eine Ballett-Truppe, in einem Forschungslabor, reiste viel. Nach einer Zwischenstation in Wien und Arbeit als Illustrator für Magazine startete er 1981 einen Neubeginn in Freiburg. Verlagerte den Schwerpunkt wieder auf das Schreiben und begann, in diversen Medien zu veröffentlichen. Wegen der Geburt einer Tochter zog er 1995 nach Marbach am Neckar, wo er seither als Schriftsteller und bildender Künstler arbeitet. Über die Jahre sind einige Erzähl- und Gedichtbände von Peter Frömmig erschienen. Titelauswahl: „Vom Stadtrand“, „Nimmerda“, „Anderswo. Novelle aus diesen Tagen“, „Der Strand gehört dem Strandgut“.


Poetenabend mit schriftstehler

11. April 2012 20:00 – 11. April 2012 23:00

08. Poetenabend der Veranstaltungsreihe PoetenSchmaus

POET: schriftstehler (Armin Sengbusch)
Er kommt mit seiner Gitarre.
11.04.2012, Dorett Bar, Einlass: 19.30 Uhr, LOS GEHT’S: 20 Uhr

“Aha-Poesie in Bildern, die im Herzen nicht aufhören zu sein.” (15. Januar 2010, Kieler Nachrichten)

“Sie alle aber mussten im Finale die Fahnen streichen vor den unglaublich emotionalen, feinsinnigen Prosatexten, die der Hamburger Wortkünstler Schriftstehler in gekonnter Choreografie völlig frei vorgetragen hat, da stimmte jede Geste, unterstrich die Lautstärke des gesprochenen Wortes die Intention der eloquenten Reflektionen über Liebe, Familie oder Lebensängste.” (25. Februar 2010, Siegener Zeitung)

“Seine Texte, die er mit Stimmgewalt, passender Gestik und Mimik frei vorträgt, haben Rhythmus, sind emotional, intelligent und fein gesponnen. Er möchte Gott Fragen stellen und trifft auf den Teufel, erzählt vom Reden ohne etwas zu sagen und siegte schließlich mit einem stillen Text zum Thema zerbrochene Familie.” (7. März 2010, Mindener Tageblatt)

“Schriftstehler ist der Hamburger Armin Sengbusch, der bewaffnet mit seiner Gitarre und einem schier unerschöpflichen Fundus fein- und tiefsinnige Wortspiele bot. Er stellt Gott Fragen, die der Teufel beantwortet, singt von Liebe und Leid. Er ist auf der Bühne mit sich im Reinen, stimmig ist sein Auftritt.” (15. Juni 2010, Rheinische Post)

VIDEOS:
http://www.youtube.com/watch?v=0t90dbXtKGQ
http://www.youtube.com/watch?v=olR10CXDhFM
http://www.youtube.com/watch?v=HM4bylx8_JI
http://www.youtube.com/watch?v=Yx0buqm8BIE

 

2004 Veröffentlichung des Gedichtbandes Regentränen
Ab 2006 regelmäßige Auftritte als Sänger und Gitarrist
2007 Veröffentlichung des Satire-Bands Inga, kleine Katastrophen und ich
2008 Veröffentlichung der Kurzgeschichten-Sammlung Feuerbrüder (HolzheimerVerlag)
2009 Start des Lese- und Musikprojekts “Feuerbrüder” mit Carsten Pape und Viktor Hacker.
2010 Veröffentlichung des Buches “Geh Doch Ins Licht” (Lektora-Verlag)

Fragen und Reservierungen an –> poetenschmaus.mainz@googlemail.com oder eine Nachricht auf FB

Mehr Infos unter: PoetenSchmaus Webseite & PoetenSchmaus auf Facebook


TYPO TALK – Gespräche über Schrift

21. März 2012

TYPO TALK – Gespräche über Schrift
Vortragsreihe im Gutenberg-Museum Mainz

21. + 28. März 2012, jeweils um 19 Uhr // Eintritt 3,50 EUR
http://www.on-type.de/news.html

Am 21.03.2012 sprechen:
—Dan Reynolds
(Schriftdesigner) / Berlin
http://www.typeoff.de/

—Dani Klauser
(Dani Klauser Grafik Design) / Luzern
http://www.dkgd.ch/

—Jakob Runge
(26+ Zeichen) / Kiel
http://26plus-zeichen.de/

Am 28.03.2012 sprechen:
—Linda Hintz
(Linotype) / Berlin
http://lindahintz.com/

—Emmanuel Rey
(b+p swiss typefaces) / Lausanne
http://www.emmanuelrey.ch/
http://swisstypefaces.com/

—Nik Thoenen
(Binnenland) / Bern
http://www.binnenland.ch/

Am 21. und 28. März 2012 lädt das Gutenberg-Museum jeweils um 19 Uhr zur Vortragsreihe »TYPO TALK – Gespräche über Schrift« im Rahmen der Sonderausstellung »ON—TYPE: Texte zur Typografie« ein.
Heute stehen uns mehr Schriftarten denn je zur Verfügung – und es werden immer neue Schriften entworfen. Der »TYPO TALK« bietet Einblicke in die Welt des Type-Designs. Er beleuchtet den Weg der Schriftentwürfe bis sie auf PCs oder in Druckereien zur Anwendung kommen.

In den »TYPO TALKs« stellen jeweils drei Schriftgestalter sich und ihre Arbeit vor: den Prozess der Schrift­gestaltung von der Idee über die Entwicklung bis hin zur Anwendung. Am Beispiel eigener Schriften tragen die Gestalter ihre persönliche Idee und Absicht vor, sprechen über Inspiration und Motivation und geben einen exklusiven »Werkstatteinblick«. Dabei sind die Beziehungen der Referen­ten zur Schriftgestaltung unterschiedlichster Art: Von haupt­beruflichen SchriftgestalterInnen aus dem Hause Linotype über Grafik-Designer, die »Type Design« für ihre persönlichen Entwürfe ausar­bei­ten, bis zu jungen Nachwuchs­designern, die bereits erste eigene Schriften entwickelt haben.
Im Anschluss an die Vorträge bietet sich die Gelegenheit zur Diskussion mit den Referenten.


Taste the Waste in Mainz

16. März 2012

Taste the Waste in Mainz am 16. März 2012

Freitag, 16. März 2012 // 15:00 bis 19:00

Große Taste the Waste Veranstaltung am 16.03.2012 um 15 Uhr vor dem Nahkauf in Mainz Bretzenheim in der Wilhelmstrasse 2.

Es werden persönlich anwesend sein: der Filmregisseur Valentin Thurn, 2 bekannte Mülltaucher und 4 Köche – Ralf Schüler, Uwe und Peter Becker und Michael Schieferstein. Es wird vor Ort gekocht und auch gerne Fragen beantwortet.


Poetry Slam am Donnerstag

15. März 2012

DO 15. MÄRZ // POETRY SLAM MAINZ // EINLASS 19.30 UHR // 5€
Theresa Hahl (Marburg), Dominik Matzmann (Köln), Aaron Schmitt (Heidelberg), Tilman Döring (Darmstadt), Bo Wimmer (Marburg) und Lasse Samström (Bonn).

Als Gast wird der wunderbare Poet und Singer-Songwriter Jan Koch aus Berlin für den musikalischen Rahmen sorgen!

www.poetryslam-mainz.de

Karten gibt es zu den regulären Bürozeiten im KUZ (Infos: www.kuz.de)


Release: Bottom Up Constrained

10. März 2012
Release: Bottom Up Constrained
Samstag, den 10. März 2012
19.00 Uhr
Bukafski Buchhandlung & Café
Kurfürstenstraße 9
Eintritt: frei

Der gONZoverlag und das Buchhandlungscafé Bukafski laden zum Release des Kunstkatalogs „Bottom Up Constrained. Die Pornobilder 2009-2010“ des Mainzer Künstlers Jakob Kibala.
2010 stellte Jakob Kibala seine sogenannten „Pornobilder“, die Bilderserie Bottom Up Constrained im Rahmen der Ausstellung Off the Heartlands aus. Darin versucht er aufzuzeigen, inwieweit sich eine Ikonografie der Frauenverachtung ausgebildet hat in den Bildprodukten der Pornoindustrie, deren Inhalte heute jedem Erwachsenen und Jugendlichen wie selbstverständlich verfügbar sind.
Der im gONZoverlag erschienene Katalog begnügt sich aber nicht mit einfachen Reproduktionen der Bilder und Texte. Vielmehr bildet Bottom Up Constrained seine eigene ästhetische Sprache aus: Die „Pornobilder“ selbst werden in verabstrahierender Form-Reduktion abgedruckt, die Distanz nimmt vom Bild-Sujet, um stattdessen den kompositorischen „Plan“  der Bilder herauszustellen. Der Text wiederum wird – als Textkörper – zu einer ornamentalen Bildgestalt. So stellt Bottom Up Constrained. Die Pornobilder 2009-2010, mehr als eine bloße Materialsammlung, ein Kunstobjekt eigenen Rechts dar.

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