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KOMMENDE VERANSTALTUNGEN IM RHEIN-MAIN-GEBIET

SPEKTRUM

27. Februar 2015 – 27. März 2015

Die Ausstellung präsentiert künstlerische Vielfalt mit Arbeiten vorwiegend in Acryl.
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Der Weg zum Glück

30. Januar 2015 20:00 – 30. Januar 2015 23:00


22. Poetenabend mit Hazel Brugger

27. Januar 2015

22. Poetenabend der Veranstaltungsreihe PoetenSchmaus
GAST: HAZEL BRUGGER
DIENSTAG | 27.01.2015 | DORETT BAR
EINLASS: 19:30 Uhr | BEGINN: 20 Uhr

Die Veranstaltung auf Facebook

Am 27. Januar 2015 ist die Schweizer Meisterin im Poetry Slam HAZEL BRUGGER erstmals mit ihrem Soloprogramm in Mainz zu sehen.

Obwohl gerade erst 21 Jahre alt geworden, gehört die Zürcherin und Meisterin des morbiden Humors zu den derzeit am hellsten leuchtenden Stars des Schweizer Slam- und Kleinkunsthimmels. Neben ihren zahlreichen Slam- und Show-Auftritten moderiert die Überfliegerin Sendungen und Shows und trat für die Schweiz bei den Slam-Meisterschaften in Rio de Janeiro an. Zudem schreibt sie Kolumnen für DAS MAGAZIN und ist regelmäßig im Schweizer Radio und Fernsehen zu hören und sehen.

In ihrem noch sehr zarten Alter hat Hazel Brugger bereits die wichtigsten Slams in der Schweiz nicht nur gewonnen, sondern zerstört. Denn zart ist an Hazel Brugger tatsächlich nur das Alter. Gestandene Slamgrößen zucken verstört zusammen, wenn sie nur den Namen der Kampfbombe aus Dielsdorf hören. Bruggers schwarze, unverblümte – aber auch ungeheuer poetische Sprache und Stimme prägen seit zwei Jahren die Schweizer Bühnenszene. Mit ihren leis-offensiven Auftritten voller hintergründigem Humor, verspielter Morbidität und verstörender Kompromisslosigkeit begeistert die „böseste Frau der Schweiz“ (Tagesanzeiger) ihr Publikum und zerlegt die Welt in ihre Einzelteile. Wenn sie auf der Bühne in indifferenter Ruhe explodiert, treibt sie jedem Zuschauer eine Scherbe ihrer messerscharfen Gedanken ins Hirn und ins Herz.

Mehr Informationen:
http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/theater/Militanter-lachen-mit-Hazel-B-/story/20680567
http://www.nzz.ch/zuerich/zuercher_kultur/jede-form-von-humor-ist-aggressiv-1.18375689

http://www.facebook.com/hbrugger
http://hazelbrugger.ch/
http://www.poetenschmaus.wordpress.com/


Watch&Eat

23. Januar 2015 18:00 – 23. Januar 2015 22:00

…das beliebte Rundumwohlfühlformat im pad:

Schmitt&Schulz improvisieren Performance und ihre Muttis kochen Suppe

Schmitt&Schulz im Doppelpack

Mit ihrer bewährten Dauer-Performance-Improvisation nonstoponstage

haben die beiden Performer Peter Schulz und Nic Schmitt bereits mehrfach (z.B. zur Mainzer Museumsnacht) bewiesen, dass sich kreative, ästhetische und inhaltlich anspruchsvolle Performance und spannende Unterhaltung nicht ausschließen müssen.

Seit 2014 gibt es dieses außergewöhnliche Bühnen-Event als Rundumwohlfühlformat WATCH & EAT im regulären pad-Programm.

Während auf der Bühne vier Stunden lang nonstop emsig Performance improvisiert wird, gibt es – damit niemand beim Performance-Schauen verhungern muss – im Foyer eine kulinarische MamaSchmitt&MamaSchulz-Produktion aus der Suppenschüssel.

Die Zuschauer können auf sehr unterschiedliche Performances gespannt sein: Zu jedem Termin setzen die beiden Performer einen anderen inhaltlichen oder ästhetischen Schwerpunkt und gestalten live vor den Augen der Zuschauer eine jeweils völlig neue Dauer-Performance. Mehr Infos zu den Einzelterminen gibt’s jeweils eine Woche vor der Veranstaltung auf der Homepage www.pad-mainz.de

Ob drei Minuten, eine halbe Stunde oder die vollen vier Stunden, die Verweildauer im Zuschauerraum bestimmt jeder selbst.

Einlass: Zwischen 18 und 22 Uhr kann jeder kommen und gehen, wann er mag.

Eintritt: Bezahlt wird beim Rausgehen nach eigenem Ermessen.


Der Countdown läuft – Kulturbäckerei

21. Januar 2015 19:00 – 21. Januar 2015 22:00

Der Countdown läuft – Ideen für die Kulturbäckerei in der Mainzer Neustadt

2016 wird die Bundeswehr die ehemalige Kommissbrotbäckerei in der Mainzer Neustadt räumen – und dann? Die Initiativgruppe Kulturbäckerei zeigt mit Unterstützung des Ortsbeirats Beispiele für eine neue, soziale und kulturelle Nutzung im Entwicklungsgebiet nördliche Neustadt und Zollhafen.
Im Programm:
• Leipziger Baumwollspinnerei („from cotton to culture“)
Bertram Schultze, Geschäftsführer
• Fragen, Diskussion und Ausblick
//
Infoveranstaltung “Der Countdown läuft”
Ab 19:00 Uhr Gespräche über Möglichkeiten der sozialen und kulturellen Nutzung der Kommissbrotbäckerei in der Mainzer Neustadt


“BLAUE ORANGEN”-Kreativmarkt

13. Dezember 2014 12:00 – 13. Dezember 2014 18:00

Am 13.12. findet der “BLAUE ORANGEN”-Kreativmarkt in Wiesbaden im Kulturpalast statt. Schaut doch mal dort vorbei!

Mehr Infos: http://www.facebook.com/events/671004902967934/?fref=ts
http://blaueorangen.de/


VÖGEL DIE ERDE ESSEN im Schon Schön

9. Dezember 2014

Einlass: 21:00 // Beginn: 22:00 // Eintritt: frei

VÖGEL DIE ERDE ESSEN

Nach einem Konzert von VÖGEL DIE ERDE ESSEN kam mal jemand aus dem Publikum zur Band und erzählte, er hätte gerade das Gefühl gehabt, einen brennenden Zug an sich vorbeifahren zu sehen.
Die Musik der drei Berliner Musiker ist in der Tat dramatisch.
Ausgehend von der Energie alter Punk Bands haben die Vögel Noise Rock, Rnb, Soul und Black Metal in ihren Sound einfließen lassen. Ihre deutschen und englischen Texte erforschen das aberwitzige Gebiet zwischen Apokalypse und Zirkus, Tourismus und Okkultismus, zwischen Todeskampf und Party.
Das musikalische Gefährt ist mit Bass, Gitarre, Schlagzeug und drei Stimmen minimalistisch besetzt, genau deshalb kann die Band aber damit so gut in stilistisch abwegigen Gefilden herumfahren.
Der rätselhafte Bandname wurde Gitarrist Moritz von einem jordanischen Koranschüler auf einer langen Autofahrt zugetragen. Vögel, die Erde essen seien ein Zeichen des herannahenden jüngsten Gerichts, wobei niemand so genau weiß, wofür Vögel und Erde eigentlich stehen sollen. An Stelle eines Bandoberhaupts tritt bei VÖGEL DIE ERDE ESSEN die Spielenergie, und die bestimmt immer.
Deshalb haben sie auch ihre erste EP live eingespielt. Sie erscheint am 29.11. auf dem quasi Bandlabel Kreismusik. Im Dezember gehen sie mit dieser Veröffentlichung auf Tour durch Deutschland und die Schweiz.

Facebook Event


Zines! lesen, tauschen, genießen

6. Dezember 2014 15:00 – 6. Dezember 2014 18:00

Diese Zines kommen auch.

Wir können Zines lesen, tauschen, dein eigenes Zine unter die Leute bringen, oder einfach einen Kaffee nehmen. Ich bringe meine Ausbeute vom Zinefest Berlin mit, zum Beispiel die Hefte auf diesem Bild hier.

Du bist eingeladen!

Bring sehr gerne mit:

  • Zines und anderes Selbstgemachtes … zum Zeigen und Tauschen
  • deine Lesebrille
  • alle deine Freund_innen
  • Kekse, Kuchen, Dessert
  • deine Skizzenbücher
  • Musik

Kostenlos

Eintritt frei. Wenn du kannst, würde ich mich über eine Spende für die Kosten (Flyer, Kaffee) freuen.

Noch mehr Zines

Anreise

Der Zine-Nachmittag findet im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld in der Frankfurter Innenstadt statt. Klapperfeldstraße 5. Das ist gleich hinter dem Landgericht. Stadtplan auf Google Maps. Stadtplan auf Openstreetmaps.

Von der Konstablerwache sind es 5 Minuten Fußweg: An der Ampel die Konrad-Adenauer-Straße überqueren, am “C&A” vorbei, zweite Straße links (unter dem Landgericht durch).

Das ehemalige Polizeigefängnis ist alt, ein Gefängnis, und seine Stahltür ist auf der linken Straßenseite. Folge dem “Z”.

Mehr Info: zinesffm.tumblr.com


Wildwuchs.tv: das Wintermärchen

27. November 2014

Es war einmal… Wildwuchs.tv

Die kulturpolitische Veranstaltung „Wildwuchs.tv“ kehrt zurück! Am 27.11.2014 ab 16 Uhr steigt die Session
wieder in einem Mainzer Leerstand. Diesmal unter dem Motto „Wintermärchen“. Hier das Programm in
Kürze:

Bands:
SEXYTIME! …and the Feel Good Babes (Sweet Soul Music)
J. STONE solo (Country / Blues / Bluegrass)
Emily’s Giant (Folk / Indie / Folkabilly)
La Route Du Bonheur (gipsy-swing)

DJs:
Bandaban (électronique-mélodique der feinsten Blüte)
Andreas Mrogenda (Turntablerocker für den gepflegten Tanzsport)
Psycho Jones (Entertainer, Musiker, DJ, Designer)

Kunst:
Sebastian Lins (malt, fotografiert, formt Skulpturen)
Andreas Weingärtner (formt Skulpturen)

Kleinkunst:
pYr-art (Lichtkunst und Jonglage)
Die Märchenlampe (Zauberhafte Live-Hörspiele)
Jan Rachota (Clown, Entertainer)
Christoph Demian (Zauberer, Illusionist)

Stände:
Neustadteis (N’eis-N’eis-Baby!)
KWISIN (verrückte Küche)
Café Prego (Kaffee für Genießer)

Partner:
Schnittstelle5 e.V. (Experten für Stadtentwicklung)
Fahrradverleih des CJD (Auf die Schnelle immer gut beraten)
Kulturdezernat der Stadt Mainz
Amt für Wirtschaft und Liegenschaft der Stadt Mainz

Sponsoren:
Sanitärlogistik Hofmann (der Experte für sanitäre Anliegen)
Steinberger Sicherheitsdienst

Veranstalter:
Musikmaschine (Künstleragentur für regionale Kunst)
Klingt-gut (der Name ist Programm)
Weinraumwohnung (geiler Rebensaft / wärmer als warm und kalt)
Wildes Leben (Lecker Bierchen! und mehr…)

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Pressemitteilung:
Durch die vier vorangegangenen Versuche, Leerstände für Kultur und Soziales im Namen von „Wildwuchs.tv“ zu öffnen, haben sich viele Unterstützer, Helfer, Befürworter und Mitmacher angesammelt. Die Wichtigsten davon sind die Veranstalter, Initiatoren und „Gründungsmitglieder“ der Kulturveranstaltung. Dazu zählen die Künstleragentur Musikmaschine, der Event-Ausstatter Klingt-Gut, die Weinhandlung Weinraumwohnung, die Leerstandsinitiative Schnittstelle5, die Band J.STONE und die Feuerakrobaten von pYr-art. Sie sind, wie auch der Zauberkünstler Christoph Demian, die Fotografen Stanislav Müller und Wahagn Kotscharjan oder seit neuestem die Mädels vom Café Wildes Leben allesamt maßgeblich daran beteiligt, dass Wildwuchs.tv existiert. Ganz zu schweigen von allen anderen Künstlern, Musikern, Gastronomen oder sozialen Projekten, die bisher mitgemacht oder darüber positiv gesprochen haben. Auch der große Zuspruch der Gäste war für alle Beteiligten überraschend und soll hier nicht vergessen werden. Nicht zuletzt sind auch das Mainzer Kulturdezernat und das Amt für Wirtschaft und Liegenschaften inzwischen vom Gegenüber zum Partner geworden.

Aber zunächst zum Motto. Bei Wildwuchs.tv schreibt man nicht einfach etwas vorne drauf, ohne dass es dann auch drin ist. Daher hier für alle Lesefreudigen…

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… ein Wintermärchen

Es war einmal ein kleines Königreich, das inmitten eines fernen Kontinents lag. Die Kaiserin des Kontinents war eine strenge und hartherzige Frau, so musste jeder Fürst in jedem Königreich für sich und sein Volk sorgen, ohne dass es Unterstützung von der mächtigen Herrscherin in der Hauptstadt gab. Der König in dem kleinen Königreich dachte manchmal, die Kaiserin brauche das ganze Steuergeld nur, um feinen Zwirn und gutes Essen für sich und ihren Hofstaat zu kaufen und auf Handelsreisen nach China und in den Orient zu gehen, während sein kleines Königreich zusehends verarmte. Die anderen Fürsten hatten ebenso viel zu klagen. Wie sollten sie genug Mittel erwirtschaften, um dem Volk gute Könige sein zu können?

Eines Tages blickte der König aus dem Fenster seines Palasts, seufzte und dachte: “Die reichen Händler werden immer reicher und die Armen, die Schriftsteller und die Künstler darben dahin.” Die schönen Häuser des Königreichs standen leer, die Theater verkamen immer mehr und jeder Bürger kümmerte sich nur noch um sich selbst.

Der König verfiel in tiefe Trauer und wandelte tagelang nachdenklich durch seinen Palast. Er konnte nicht aufhören, darüber nachzudenken, wie er das Leben seines Volkes verbessern könnte. Als er eines Tages so grübelnd durch die verschlungenen Gänge seines Palasts ging, kam er plötzlich in eine geheime Kammer, in der er noch nie zuvor gewesen war.

Sein Blick fiel auf drei verschlossene Türen. Der König öffnete die erste Tür. Drinnen saßen die sieben Geizlein. Sie schauten den König an und meckerten: “Wir kennen die Lösung für dein Problem.” Der verzweifelte König fragte: “Und was soll ich tun?”. Die Geizlein sagten: “Wir sind dein Volk und wir wollen nicht mehr, als die schönen Dinge der Händler. Die Armen, Künstler und Schriftsteller brauchst du nicht in deinem Königreich. Sie kosten nur Geld. Verjage sie und du bist wieder reich.”

Also ließ der König die Armen, die Künstler und die Schriftsteller von seinen Schergen zusammentreiben und aus dem Reich verjagen. Nur die reichen Händler und Würdenträger blieben zurück. Doch dem Volk fehlten die Künstler und Schriftsteller, ohne dass die sieben Geizlein dies vorher wahrhaben wollten. Den Menschen wurde langweilig und sie wurden trübselig und sehr unzufrieden. Ein Bürgerkrieg drohte. Auch die benachbarten Könige beschwerten sich, weil sie nun die Armen füttern mussten.

Nach diesem Misserfolg ging der König wieder in die geheime Kammer in seinem Schloss und öffnete die zweite Tür. Darin saß eine mächtige Hexe. Die Hexe krächzte: “Ich kenne die Lösung für dein Problem.” Der König fragte: “Was soll ich tun?” und die Hexe antwortete: “Du musst die teuren Teile deines Königreichs an die Reichen verkaufen. Damit verdienst du Geld und sparst Arbeit. Wenn die Reichen gut wirtschaften, kannst du nachher sogar noch Steuern einnehmen.”

Also verkaufte der König seine Kutschen, die Amtsgebäude und die Straßen an reiche Händler. Das Geld sprudelte in seine Staatskasse und der König dachte, die Hexe habe den richtigen Rat gegeben. Doch nicht lange nach dem Verkauf fanden sich die ersten Schlaglöcher in den Straßen. Der Lack an den Amtsgebäuden blätterte ab und die Pferde an den Kutschen litten Hunger. Die Reichen sparten an allem, was nicht unbedingt nötig war, um sich an den königlichen Gütern zu bereichern. Doch Steuern nahm der König auch nicht ein, denn die Reichen brachten all die Einnahmen zu ihren Freunden in fernen Ländern. Das Volk bemerkte den schlechten Zustand des Reichs und versammelte sich vor dem Palast, um zu protestieren.

Der König war ratlos, verkroch sich in seinen Gemächern und als das Volk nicht von den Toren des Palasts weichen wollte, ging er wieder in die geheime Kammer. Er öffnete die dritte Tür und ein gleißender Lichtschein blendete ihn. Als sich seine Augen an das Licht gewöhnt hatten, erblickte er eine wunderschöne Fee. Die Fee behauptete nicht, die Lösung zu kennen, sondern sie stellte dem König nur eine Frage: “Hast du dein Volk, hast du die Künstler, hast du die Schriftsteller und hast du die Armen schon nach deren Willen gefragt?”

Da fiel es dem König wie Schuppen von den Augen. Er begann zu lächeln, schritt eilends heraus auf den Palastbalkon, breitete die Arme aus und richtete das Wort an sein Volk: “Ich bin nun bereit, euch anzuhören. Eure Probleme mache ich zu den meinen und mein Palast soll euer Haus sein.” Dann ließ er die Tore öffnen.

Das zuvor noch so empörte Volk hielt inne und wusste nicht, ob es dem König, der die Armen hatte vertreiben lassen und der die Kutschen und Amtsgebäude und Straßen verkauft hatte, vertrauen konnte. Doch auf einmal erschien eine arme Alte inmitten der Versammlung und rief: “Lasst uns den Palast verschönern!” Der König sah in die Augen der Alten und erkannte den Blick der schönen Fee aus der geheimen Kammer. Dann rief er die Künstler, die Armen, die Schriftsteller und alle seine Mägde und Gesellen bei Hofe in den Palast und es wurde ein riesiges Fest gefeiert. Das Volk fühlte sich geehrt über die Einladung und das Vertrauen. Die Künstler zeigten ihre Talente, die Schriftsteller wurden inspiriert und schrieben die schönsten Gedichte, und die Reichen schenkten den Armen Brot und gaben ihnen Arbeit. Jeder Bürger fühlte sich als ein Teil des Königreichs und so wuchs es heran und blühte und gedieh.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann teilen sie noch heute.
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Nähere Infos zur Veranstaltung, zum Programm und zu allen anderen Beteiligten: siehe FACEBOOK-Veranstaltung


Das Milliardengrab des Dr. Mabuse

26. November 2014 20:00 – 29. November 2014 01:00

Klimakrise, Schuldenkrise, Eurokrise, steigende Kurse, fallende Kurse, Tulpenblase – das kann nur eines heißen: Er ist zurück. Dr. Mabuse, nach einem fehlgeschlagenen Experiment 50 Jahre lang in seinem Labor gefangen, ist wieder da und zieht im Geheimen die Strippen. Das kriminelle Mastermind hat nicht nur, zum Entsetzen von Politik und Wirtschaft, gerade deren Vorzeigeprojekt die Nürburger Flughafenphilharmonie, an den Rande des Ruins getrieben. Nun schickt er sich auch noch an, eine gefährliche, aber vielleicht auch sehr lukrative neue Technologie unter seine Kontrolle zu bringen. Seltsam nur, dass er so schwer zu fassen ist – selbst für den Guru-Coach, der in seinem Namen gerade einer lahmen Truppe aus Arbeitslosen und Migranten den Pfad zur Selbstoptimierung weist…

Das theaterblauerstern zeigt am 26. und 27. November, 20 Uhr, sowie am 28. und 29. November um 19 und 22.30 Uhr Das Milliardengrab des Dr. Mabuse. Die seltbstgeschriebene Performance widmet sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln dem Motiv des Superbösewichts, so wie er unter anderem in den 20er und 30er Jahren in den Filmen von Fritz Lang bekannt wurde: Ein Verwandlungskünstler, der nahezu alles und jeder sein kann und bei allen gesellschaftlichen Katastrophen die Fäden in der Hand hält – zumindest scheinbar.

Im Mittelpunkt der Performance, bei der der Zuschauer verschiedene Stationen durchläuft, steht dabei die Frage: Wer oder was könnte Dr. Mabuse heute sein: das Finanzsystem? Die Politik? Das Netz? Wir alle? Und, kann es heute überhaupt noch einen Superbösewicht geben? Wünschen wir ihn uns sogar?


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