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SUMMARY:Ametat-RundgangWerkschauFinissage
DESCRIPTION:      Rundgang durch die aktuelle Ausstellung im Kirschgarten10&nbsp;    &lt; unter Einhaltung der geltenden Hygiene-und Abstandsregeln &gt;  Zur Zeit hängen\, stehen und liegen die Arbeiten zu AMETEAT\, der Ausstellung von Thomas Richartz:   Dies  sind Lasurmalereien mit Öl und Terpentin auf Reflektorkarton\, eine  wirklich einzigartige Technik\, und im Keller der Galerie eine  raumfüllende Installation aus großformatigen Mauerfrottagen\, Steinen\,  Sisalstricken und Totholz\, und\, integriert in die Installation\, sind  ausserdem noch abstrakte Kaltnadelradierungen zu sehen.&nbsp;  Die Rundgänge  finden am Samstag den 29. August von 15:00 bis 19:00 statt.        .  Der  Kirschgarten ist ein Platz mit Fachwerkbebauung in der Altstadt von  Mainz. Kulturmerkmale sind parallel platzierte Fachwerkhäuserlinien\, die  durch die Gasse entlang des „Weihergarten“ verbunden werden.  Bereits  1329 existierte der Platz als „im Kirschgarten“. Der Name kommt von der  Quelle „Kirschborn“\, die dort am alten Rochushospital entsprang. Er war  ein Teil der Siedlungsausdehnung Nova Civitas im 13. und 14. Jahrhundert  und ziemlich dicht besiedelt\, wie der Schwedenplan von 1625/26 zeigt.  Johann Albinus betrieb Ende des 16. Jahrhunderts eine von Friedrich  Hewmann (Heumann) im Haus „zum Sewlöffel“ (Saulöffel) im Kirschgarten  gegründete Buchdruckerei. Anfangs war der Kirschgarten ein geschlossener  Platz\, der sich nur in etwa der Breite eines Hauses zur damaligen  Augustinergasse öffnete. Er gehörte zur Immunität des Mainzer  Domkapitels. Die Architektur der Häuser stammt aus dem 15. bis 18.  Jahrhundert. Die heute mit „Kirschgarten“ bezeichnete Gasse hieß im 16.  Jahrhundert „die kleine Schöffergasse“. Während der französischen  Administration zur Zeit des Konsulats und Ersten Kaiserreichs wurde der  Platz im Stadtplan als Jardin des cerisiers bezeichnet. Die  Kirschgartengasse wurde in ihrem unteren Teil erst Ende des 18.  Jahrhunderts zu dem heutigen Platz ausgeweitet. In diesem Zuge wurde  eine Verbindung zur Schönbornstraße geschaffen. 1976 bis 1979 wurde sie  umfangreich erneuert\, wobei auch das Fachwerk freigelegt wurde.Der  Mainzer Verschönerungsverein stiftete am 3. September 1932 als Ersatz  für einen älteren eisernen Brunnen den Kirschgartenbrunnen (auch  genannt: Marien- oder Madonnenbrunnen)\, der noch heute auf dem Platz  steht. Der dafür benötigte rote Sandstein wurde von abgebrochenen  Zieraufbauten der Straßenbrücke genommen. Auf diesem Brunnen befindet  sich die von Jean Sauer angefertigte Kopie einer Statue der Jungfrau  Maria von Harxheim\, genannt Harxheimer Madonna\, an seinem Grund ist ein  Relief des Bildhauers Carl Moritz Hoffmann zu sehen. Es zeigt die  Blasiuskapelle\, die bis 1803 den Eingang zum Kirschgarten bildete.          
LOCATION:Kirschgarten 10
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