Tagesarchiv: 7. Oktober 2009

The Art of Fusion

7. Oktober 2009

Ein paar kleinere Konzerte gingen im CAPITOL schon über Bühne. Der Klangraum dort ist wirklich bemerkenswert; die Architektur erinnert ein wenig an die Miniatur eines Opernhauses. „The Art of Fusion“ werden nun das bisher mit Abstand aufwändigste Konzert im CAPITOL geben. Das Kollektiv aus Musikern und visuellen Künstlern wird mit bis zu acht Leuten unsere Bühne entern. Der instrumentale Kern besteht aus einem Bass, einer Querflöte, einem Schlagzeug und einem Hang, ein in der Schweiz entwickelter Zwitter aus karibischer Steeldrum und indischem Gatham. Die zusätzliche Instrumentierung überlegt sich das Kollektiv je nach Standort neu. Hinzu kommen noch Live-Visuals auf unserer riesigen Leinwand vor der die Musiker ihre nicht zu kategorisierende, avantgardistische Weltmusik zelebrieren.

The Art of Fusion
Konzert im Kinosaal
Samstag 17. Oktober im CAPITOL
Einlass: 20.00 Uhr
Eintritt: 10,- Euro

Weitere Infos gibt es unter www.programmkinos-mainz.de & www.theartoffusion.com Weiterlesen »


Geschrieben von cschulte am 7. Oktober 2009 in der Kategorie archiv

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Der Culex-Verlag lässt lesen

7. Oktober 2009

Plakat-Culex

Der Culex-Verlag lässt lesen
mit Reina I. Vildebrand, Chris Goellnitz & Philipp Blömeke
16. und 17. Oktober um 19 Uhr

Der Culex-Verlag aus Duisburg bringt 2 Lesungen ins Pengland. “Surreal-Sousreal” ist die gemeinsame Performance der beiden Lyriker Chris Goellnitz und Philipp Blömeke. Die beiden Autoren eint ein merkwürdig gleiches Weltempfinden, die Vorliebe zum Surrealen, Grotesken und Absurden. Beiden Lyrikern sind ihre Gedichte zu schade für die Realität. Daraus resultiert eine durch und durch surreale Performance.
Die Songpoetin Reina Ilona Vildebrand liest aus ihrem Roman “Mongolenkind”.  Hier wird der dramatische Lebensweg der unter kommunistischer Autorität aufgewachsenen Irina Willbrecht geschildert. Mit einer überraschend bildhaften, wortgewaltigen Sprache; fast märchenhaft anmutenden Schilderungen einer fremden, inzwischen im Ozean der Geschichte versunkenen Welt.


Geschrieben von cschulte am 7. Oktober 2009 in der Kategorie archiv

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2 Doku-Filme von Karin Guse im CAPITOL

7. Oktober 2009

karinguseCapitol

Zwei Dokumentationen der Filmemacherin Karin Guse in einem Paket! Am Sonntag, den 18. Oktober präsentiert die Mainzerin Ihre beiden Werke “Zirkusfamilie Saloni” und “Ein Glücksfall, dieser Genickbruch” zum ersten Mal im Kino.

Zirkusfamilie Saloni

Roland (35) ist Zirkusdirektor, Clown, Feuerschlucker und Dompteur, aber auch Tierpfleger, Werbestratege, Handwerker und obendrein ein liebevoller Familienvater. Zusammen mit seiner Freundin Angie (25), organisiert er einen vollständigen Zirkusbetrieb.

Er ist diese harte Arbeit und das Leben im Zirkuswagen gewohnt, denn Roland stammt aus einer alten Zirkus- und Schaustellerfamilie. Kennen und lieben gelernt haben sich die beiden vor sechs Jahren in Köln-Porz, als Roland zusammen mit seinen Eltern und den sieben Geschwistern dort im Zirkus auftrat. Angie war gerade siebzehn Jahre alt, als sich beide entschieden, ihren eigenen kleinen Zirkus zu gründen. Als sie volljährig wurde, begannen sie mit einem ehemaligen Tierzelt. Obwohl es nie Angies Traum war, in einer Manege zu stehen, und es ihr eher Angst gemacht hatte, tat sie es aus Liebe zu ihrem zehn Jahre älteren Freund. Seit über sieben Jahren reisen sie nun schon gemeinsam von Dorf zu Dorf. Bis auf die wenigen Wochen Stillstand während des Winterquartiers spielen sie häufig an drei bis vier verschiedenen Orten pro Woche. Das bedeutet jedes Mal die große Manege ab- und wieder aufbauen, in dem Wohnwagen nach dem Transport alles wieder an seinen Platz stellen, die Tiere ein- und wieder ausladen, neue Plätze ausmachen und Reklametafeln aufhängen. Der Alltag von Roland und Angie ist durch ein raues, hartes Arbeitsleben geprägt, bei dem auf wundersame Weise jedoch auch Lust und Vergnügen, Poesie und Zirkuszauber nicht zu kurz kommen.

Ein Glücksfall, dieser Genickbruch

10 Tage ist Ludger Maria Kochinke unterwegs – 10 Tage auf dem Segeltörn von Teneriffa nach Lissabon – 10 Tage Zeit, um sich seinen Traum zu erfüllen.

Er will hoch auf den Mast klettern, um »den Himmel zu sehen«. Und das trotz seiner Erkrankung, Morbus Bechterew, die schon im Alter von 30 Jahren zur völligen Versteifung der Wirbelsäule führte. »Ich konnte im Laufen nur 20 m weit auf den Boden schauen«.

Eine harmlose Achterbahnfahrt vor 15 Jahren endete mit der dramatischen Diagnose: Genickbruch. Eigentlich ein Todes-urteil, für ihn der Beginn in ein neues Leben: denn mit der notwendigen Operation hatte man seine »Nasenspitze um 4 cm nach oben gebracht«. Dieses Erlebnis hindert ihn nicht daran, seine Grenzen immer wieder neu zu definieren, sich seine Träume zu erfüllen. 
Ob das mit Gegenwind bei Windstärke 8 auch möglich war?

Sonntag 18. Oktober
um 16.30 Uhr im CAPITOL

http://www.programmkinos-mainz.de/?p=2327


Geschrieben von cschulte am 7. Oktober 2009 in der Kategorie archiv

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